discovering hands

Mit Fingerspitzengefühl gegen Brustkrebs und für Inklusion

Zwei Frauen sitzen sich in einer medizinischen Praxis gegenüber an einem Tisch gegenüber. Eine medizinisch-taktile Untersucherin spricht mit einer Patientin.

Leben retten: mit dem außerordentlichen Tastsinn sehbehinderter Menschen

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. In Deutschland erkranken jährlich etwa 75.000 Betroffene daran. Doch je früher man die Karzinome erkennt, desto größer ist die Chance, die Erkrankung zu überleben.

Genau hier setzt discovering hands an. Die Initiative bildet blinde und sehbehinderte Frauen zu Medizinisch‑Taktilen Untersucherinnen (MTU) aus. Diese Menschen nutzen ihren außerordentlichen Tastsinn, um im Rahmen einer ärztlichen Diagnostik kleinste Veränderungen im Brustgewebe zu ertasten. Diese taktile Brustuntersuchung ergänzt bestehende Vorsorgeangebote und stärkt die Qualität der Früherkennung.

Weil blinde und sehbehinderte Frauen trotz hoher Qualifikation auf dem Arbeitsmarkt noch immer auf viele Barrieren treffen, schafft discovering hands hier eine Lösung mit doppelter Wirkung: bessere medizinische Vorsorge für Patient*innen und berufliche Perspektiven für sehbehinderte Frauen. So verbindet discovering hands Innovation mit Inklusion.

Wir von der Futurestories Foundation fördern die Ausbildung weiterer Untersucher*innen durch discovering hands – und damit ein Projekt, das Frauen in doppelter Hinsicht stärkt.

30 Prozent mehr Gewebeveränderungen ertasten Medizinisch-Taktile Untersucher*innen als Gynäkolog*innen
50 Prozent kleinere Gewebeveränderungen als im Durchschnitt entdecken sie.
1 Mal pro Jahr sollten Frauen ab 30 zu einer Tastuntersuchung bei Gynäkolog*innen gehen.