Ziel ist es, den Fluss als wertvollen Natur- und Lebensraum zu erhalten, die Wasserqualität zu verbessern und bedrohte Tier- und Pflanzenarten zu schützen. Gleichzeitig soll die Ems schiffbar bleiben und die Wirtschaft der Region weiterhin von ihr profitieren. Wirtschaft und Natur bekommen an der Ems den gleichen Rang.
Der WWF bringt sein wissenschaftliches Know-how und seine Erfahrung ein und begleitet damit die Entwicklung, Umsetzung und das Monitoring der Maßnahmen. Dazu zählen die Renaturierung von Uferbereichen, die Wiederherstellung natürlicher Lebensräume und innovative Projekte wie die flexible Tidesteuerung am Emssperrwerk. Durch Öffentlichkeitsarbeit, Ausstellungen und Bildungsprojekte macht der WWF die Bedeutung einer intakten Ems für Mensch und Natur sichtbar und schafft Akzeptanz für den Naturschutz.
Die Ems steht wie kaum ein anderer Fluss in Deutschland für den Konflikt zwischen wirtschaftlicher Nutzung und Naturschutz. Der WWF arbeitet im Rahmen des Masterplans gemeinsam mit Behörden, Wirtschaft und anderen Umweltverbänden an Lösungen, die beiden Seiten gerecht werden. So wird die Ems wieder zu einem lebendigen Fluss: als Lebensraum seltener Tiere und Pflanzen, als Erholungsraum für Menschen und als nachhaltiger Wirtschaftsstandort für die Region.



