Masterplan Ems 2050

Natur und Wirtschaft im Einklang

Futurestories Ein Raubvogel mit braunem und weißem Gefieder fliegt niedrig über hohem, trockenem Schilf in der Nähe eines Gewässers - eine Landschaft, die vom Masterplan Ems 2050 beeinflusst ist. Seine Flügel sind weit ausgebreitet, der Kopf ist nach unten geneigt, und der Hintergrund bleibt weich und unscharf.
Futurestories Schwarz-weiße Illustration eines Pandas über den fetten Buchstaben "WWF". Der Panda ist mit einfachen Formen stilisiert, und das Logo enthält Copyright- und eingetragene Markensymbole. Der Hintergrund ist weiß.
Ein Projekt von WWF

Masterplan Ems 2050: Gemeinsam für eine lebendige Flusslandschaft

Ziel ist es, den Fluss als wertvollen Natur- und Lebensraum zu erhalten, die Wasserqualität zu verbessern und bedrohte Tier- und Pflanzenarten zu schützen. Gleichzeitig soll die Ems schiffbar bleiben und die Wirtschaft der Region weiterhin von ihr profitieren. Wirtschaft und Natur bekommen an der Ems den gleichen Rang.

Der WWF bringt sein wissenschaftliches Know-how und seine Erfahrung ein und begleitet damit die Entwicklung, Umsetzung und das Monitoring der Maßnahmen. Dazu zählen die Renaturierung von Uferbereichen, die Wiederherstellung natürlicher Lebensräume und innovative Projekte wie die flexible Tidesteuerung am Emssperrwerk. Durch Öffentlichkeitsarbeit, Ausstellungen und Bildungsprojekte macht der WWF die Bedeutung einer intakten Ems für Mensch und Natur sichtbar und schafft Akzeptanz für den Naturschutz.

Die Ems steht wie kaum ein anderer Fluss in Deutschland für den Konflikt zwischen wirtschaftlicher Nutzung und Naturschutz. Der WWF arbeitet im Rahmen des Masterplans gemeinsam mit Behörden, Wirtschaft und anderen Umweltverbänden an Lösungen, die beiden Seiten gerecht werden. So wird die Ems wieder zu einem lebendigen Fluss: als Lebensraum seltener Tiere und Pflanzen, als Erholungsraum für Menschen und als nachhaltiger Wirtschaftsstandort für die Region.

35 Jahre beträgt die Laufzeit des Masterplans Ems 2050.
86 Hektar zusätzliche Wiesenvogellebensräume sind bereits entstanden.
Schlick ist eines der größten Probleme der Ems.
Futurestories Eine flache, abstrakte rosafarbene Form mit fünf abgerundeten, ungleichmäßigen Ausläufern, die strahlenförmig von einer zentralen Basis ausgehen, vor einem hellen Hintergrund.
Das ist Projektleiterin Kerstin Claus. Das Bild zeigt die Ems und Frau Claus.

„Flüsse sind Lebensadern. Mit dem Masterplan Ems 2050 schützen wir die Ems dauerhaft und geben gleichzeitig der Region eine nachhaltige Perspektive.“

Beatrice Claus
Projektleiterin, WWF Deutschland